wahnsinnswut oder therapieordner dreieinhalb

ich bin so wütend. wütend wütend wütend.

es ist gut dass dieses gefühl da ist. ich las gerade in der autobiografie von beth ditto und kam an die stelle im krankenhaus. wo die ganzen irren sind. die gewalt erlebt haben. und dann nicht mehr so einfach rauskommen. und fragen von männern gestellt bekommen. sie schreibt, dass das der ort wäre wo eine wohl nach gewalterfahrungen landen würden. und was das denn bringen würde.

und dann wurde ich wieder so wütend. wütend wütend wütend.

ich habe keine lust auf noch eine therapie.ich habe keine lust noch einen ordner zu füllen. ich habe viele ordner. mit verhaltensanalysen drin. die ich schreiben musste, wenn ich versucht habe mich zu fühlen oder meine welt wieder gerade zu rücken. hausaufgaben aus der klinik, die ich gehasst habe. halbreligiöse achtsamkeitsübungen. texte darüber, wie menschen mit borderline so sind. diary cards mit aufzeichnungen über spannungskurven, selbstschädigungsdruck, bewegung, freude, problemverhalten. ergebnisse aus den „produktiven“ meiner therapien. skills.ein manual für störungen der emotionsregulation.

ich glaube langsam, mein problem ist, dass ich meine emotionen reguliere. wenn ich das nicht täte würde ich vielleicht im laden ausrasten. ich würde dinge zerschlagen. ich würde auf menschen losgehen. ich würde ganz viel hass und wut spüren.ich würde dauerweinen und zusammenbrechen und nicht mehr funktionieren können. ich würde ver-rückte dinge tun, laut sein und nicht immer angst haben was falsch zu machen. ich würde ganz viel falsch machen. aber das wäre dann in ordnung, weil das ist der wahnsinn. der wahnsinn, der viel gesünder wäre in dieser kaputten welt.

wie klug und „gesund“ ist es denn, einfach weiter zu machen? jeden tag aufzustehen, zu verhindern allzu deutlich schmerz zu zeigen (bloß nicht in die arme schneiden), zu verhindern zu schreien sondern stattdessen in die uni zu gehen. um neue schläge ins gesicht zu bekommen. die eine aber besser gut wegsteckt, sonst wars das mit der unikarriere. das kann mir doch keine_r erzählen das funktionieren in dieser welt gesund sein soll, das ist doch völlig irre! Das ist ja wie ständig geschlagen werden und dabei noch lächeln. das ist doch scheiße!

ich bin so wütend.

ich bin so wütend, dass mein inneres so zerfetzt wurde, dass ich heute menschen nicht nah an mich ranlassen darf, weil ich angst habe, weil mir das zu gefährlich ist. dass ich wegspringen muss, dass schönes so viel diskrepanz in mir auslöst, dass ich das irgendwie – egal wie – wieder gerade rücken muss. gerade rücken heißt normalität wieder herstellen. eine normalität, die geprägt ist von (internalisierter) gewalt, von patriarchalen strukturen, von einer kaputten gesellschaft, von einem zertretenen schulleben – das ist die normalität, die ich mir dann immer wieder versuche zurechzu_schneiden_hungern_kontrollieren.

manchmal wünschte ich mir, ich würde die stimmen in meinem kopf nicht kontrollieren sondern einfach rausschreien lassen. das wäre kompliziert. deswegen lasse ich das. weil dann würde ich vielleicht vor mich hinbrabbeln, albern sein, schreien, schlagen, bösartig werden. in einem wort: unkontrolliert. und wo kämen wir denn dann hin, wenn frauen sich nicht mehr kontrollieren würden! ich habe alles perfekt im griff. ich analysiere mit scharfen messern was ich tu, wie ich reagiere, was ich brauche, was ich will, was not tut. yeah! selbstfürsorge oder selbstkontrolle bis zur perfektion?

ich bin wütend, weil es ein problem ist, dass ich meine welt aus dieser normalität rausrücken will. dass ich kontakt zu menschen haben will. nicht in mir selbst die schuld zu suchen. nicht meiner rolle entsprechen und alles akzeptieren und lösen will_versuche zu wollen. weil ich mehr will. weil ich beziehungen mag, die nicht ins mann-frau-auto-hund-kind-kleinfamilien schema passt. weil ich mehr erwarte von den menschen um mich herum. vielleicht wirkt das manchmal mal hart. und anstrengend, weil es mich nicht ohne feminismus gibt. kein „einfach mal feiern“ – und die normalität vermittelt mir, dass ich dann das problem schaffe, in dem ich so aggressiv reagiere, aus „kleinigkeiten“. es muss ja auch mal gut sein und einfach feiern drin sein. das problem wird konstruiert, als seien es diejenigen, die konfrontieren. teil der normalität.

und jedes mal wenn ich davon wegrücke, wenn ich nähe mag, wenn ich so lebe, wie es mir gefällt, dann zerreißt etwas in mir, weil es nicht vorgesehen ist. weil nicht vorgesehen ist, dass ich mich in meinem körper wohl fühle zum beispiel. erst wenn ich ihn noch weiter runterhunger. dann darf ich das. dann muss ich aber auch irgendwann wieder aufhören damit, sonst wird das zu extrem.

ich bin so wütend darauf.

ich bin wütend, dass selbst wenn es mir gut geht, das nicht sein darf. ich bin wütend, weil ich bei meiner therapeutin stehe, trotzig das symbolisierte mobbing wegtrete und dann lache und sage ich bin nicht wütend, nur etwas trotzig. ich hasse es, das ich lache, wenn es doch eigentlich weh tut. ich weiß auch, #ausgründen und so weiter. aber auch weil es einfach diese SCHEIß sozialisation ist, die sagt, bitte lächeln. therapeutisiertes lächeln. effiziente selbstfürsorge. ich weiß immer mehr, was mich daran so skeptisch macht.

erst dieser text: „It’s fine to be pissed off—too often we’re so busy trying to shirk the angry feminist stereotype that we forget how being passionately mad can light a fire under your ass.“ dann die stunde bei der therapeutin wo ich immer gereizter wurde weil ich nicht über mutter-tochter-verhältnisse reden wollte, weil das doch nicht das problem ist. es sind diese scheiß strukturen. und darüber will ich reden! ja, ich möchte nicht mehr davon kaputt gemacht werden, aber ich möchte mehr wahnsinn. mehr ausdruck von dieser irren gesellschaft. mehr raus aus mir. mehr lassen. mehr wut, vor allem mehr wut.

dieses kämpfen macht mich müde.

und weil ich müde und erschöpft bin gehe ich zu einer therapeutin und fülle therapieordner dreieinhalb. vielleicht auch mal weniger. vielleicht weniger papier. mehr ausdruck. dabei kann jeder ausdruck innerhalb der geschützten (?) wände einer therapiepraxis nie ausreichen. weil die wut dahin muss, wo sie hingehört. mitten in die gesellschaft. und zwar so dass das weh tut. und ja, wenn mir der wahnsinn dabei hilft – hauptsache es tut endlich mal weh. und bitte diesmal nicht mir.

und jetzt ärgere ich mich über diesen text weil die wut von vor ein paar stunden nicht mehr da ist, weil sie so schnell verschwindet.

ich freue mich immer, wenn ich feministinnen* erlebe, die wütend sind. gerade auch dann, wenn ich das nicht sein kann. wir bräuchten alle so viel mehr wut. es wäre eine so verdammt angemesse emotion. ein paar sekunden spüre ich sie, die tiefe wut über diese ungerechtigkeit. und dann ist sie ganz schnell wieder verschwunden, unter therapieordnern, analysen und sonnenschein. als wäre sie nicht dagewesen.

aber wenn ich die wahl haben sollte zwischen wahnsinnswut und therapieordner dreieinhalb, dann weiß ich, was ich wählen werde.

14 Gedanken zu „wahnsinnswut oder therapieordner dreieinhalb

  1. Ravna

    Hej, danke für diesen Beitrag!
    Ich kann vielleicht vieles nicht nachvollziehen, weil mir meine Therapie (Borderline-Diagnose) sehr gut tat und tut und mir hilft. Mir hilft in dem Sinne, dass ich selbstständiger und ehrlich selbstliebender geworden bin, und weniger Schmerz da ist, ich den, der da ist aber auch akzeptiere und nicht mehr so sehr mich für den Schmerz hasse. Mit der Wut war es bei mir genau anders rum, die habe ich erst lernen müssen anzunehmen, und dass ich sie haben darf.
    Aber genau darum bin ich dir dankbar, dass du das geschrieben hast, einfach weil es mir mal wieder knallhart vor Augen führt, dass Therapie nicht jeder hilft! Und dass ich nicht grundsätzlich annehmen kann und soll, dass Therapie hilfreich ist. Und es zeigt mir und Anderen – und das finde ich immer wieder großartig – dass es absoluter Blödsinn ist, “Borderliner*innen” zu sagen – gibts nicht. Gibt dich, gibt mich, gibt die und die…. es gibt Gemeinsamkeiten, aber hey, die gibts immer, wenn man sie sucht.
    Oh, du hast so Recht, dass soviel Wut weg geredet, “weg” therapiert wird, unsichtbar gemacht wird. Und es tut mir sehr leid zu hören, wenn du das Gefühl hast, dass das bei dir gemacht wurde/wird. Denn diese Wut ist es, die das System zum wackeln bringt, schon immer. Es sind unter anderem die Irren, die Misstände nicht hinnehmen, die hinweisen auf das ungerechte System, die die Norm erblicken lassen; ich glaube, die macht Vielen (zu Recht) Angst. Da wollen sie lieber die Wut wegmachen, den Störfaktor, als das System in Frage zu stellen. Ich finde es total gut, richtig und wichtig, dass es Menschen wie dich gibt, die so sensibel sind, das zu spüren und wütend zu werden. Das ist kein Zeichen von Schwäche, finde ich, sondern von Sensibiliät, von Bereitschaft, Dinge wahrzunehmen und Missstände nicht hinzunehmen.
    Dass die Wutwelle so schnell weg war, wenn sie dir gut getan hat, tut mir leid!
    lieben gruß!
    PS.: Ich nehme den Therapieordner und die Wahnsinnswut, beides 😉 (ich denke, wenn ich die Wahnsinnswut nehmen könnte und mir erlaubte sie zu nehmen bräuchte es den Ordner dann aber auch echt nicht mehr)

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    1. sandra

      danke steinmädchen für diesen text. du sprichst aus was in mir drin ist.
      würde gerne noch irgendwas kluges, tolles dazu schreiben. aber dein text haut einfach voll rein. das mein ich positiv. ich kann nie in worte fassen was ich denke und fühle, wo eigentlich das problem ist. und du hast es grad getan. danke.

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  2. istdochwurscht

    schade dass hinter der wahnsinnswut auch immer so viel wahnsinnsschmerz ist. wut ist gut, wut schafft abstand, wut will kaputt machen was uns kaputt macht. und dann? aua.

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  3. Montana

    Vielleicht ist die Diagnose falsch aufgestellt.
    Für mich klingt der Text nach einem Aufschrei eines nicht wahr- oder ernstgenommenen inneren Anteils. Ohne mit noch mehr Psychogedöns daher zu kommen, weiß ich nicht, wieviel Kenntnis Du über dissoziative Störungen hast…
    Und Wut hat durchaus seine Daseinsberechtigung! Aber nicht gegen Lebewesen richten, ne?

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    1. Steinmädchen Artikelautorin

      hey, ja das sagt mir einiges. mir sind diagnosen inzwischen egal, bzw. ich ordne sie eher negativ ein. ich arbeite trotzdem mit innerer landkarte etc.
      wut gegen lebewesen… nur aus gründen. aber davon gibt es leider viele.

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  4. Tina

    Wow, vielen Dank für den Text. Ich habe dem nichts hinzuzufügen. Schade, dass ich meine Wut noch nicht so klar formulieren kann. Viel von meiner Wut hängt mit der Nichtanerkennung meines Geschlechts zusammen, was auch viel am Patriarchat hängt, aber irgendwie schwerer greifbar ist, vor allem, weil es sich auch auf die Zeiten bezieht, als mir mein Geschlecht noch nicht klar war. Wut über die Nichtanerkennung meiner Person, über Gewalt gegenüber meiner Geschlechtsnonkonformität, Macho-Mobbing etc.?

    Aber ja, da kann ich viel in der Therapie klären, wenn ich weiß, dass, sobald ich den Ort verlasse, ich überall als “er” bezeichnet werde und angestarrt werde, wenn ich feminin gekleidet bin :-(.

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  5. silver chair

    Das macht mich so unendlich traurig. Da ist zum einen das Mitgefühl was mir beim Lesen kommt. Und dann der Schreck, dass in der Welt so oft aus Wut heraus agiert wird.
    Ich mag Wut nicht. Sie ist zerstörerisch. Sie macht häufig eher die Menschen kaputt (mich und die Gegenüber), aber nicht das System dahinter. Deswegen finde ich sie meist sehr ineffizient. Für mich ist Wut ein Folgegefühl. Es resultiert aus etwas anderem heraus. Aus einem unerfüllten Bedürfnis, vermutlich. Und das erfülle ich mir beim Ausleben von Wut leider auch nicht im nachhinein.

    Mein Vorbild für “gute” Rebellion sind friedliche Proteste. Die die ein Zeichen setzen, ohne dass sie etwas anderes kaputt schlagen. So möchte ich jedenfalls Veränderungen herbei führen. Ich will niemanden anschreien oder unterdrücken. Ich will nicht zurück schlagen, nur weil Schlagen heutzutage noch immer ein legitimes Mittel scheint 🙁 Ich will meinen Punkt machen, ohne mich dieser schädlichen gewaltvollen Methodik zu bedienen. Und ganz nebenbei setze ich damit eine Praxis außer Kraft, die ja sonst greifen würde > nämlich das Hospitalisieren wegen unangemessenen Verhaltens.

    Ich frag mich, ob das eigentlich alle für naiv erachten. Ich hoffe nicht.
    Ich wüsste gern, ob dir die Wut im Umgang mit Menschen geholfen hat.

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  6. Steinmädchen Artikelautorin

    danke für all eure kommentare. ja, für mich hat die wut auch so sehr strukturelle ursachen. und ich nehme gerade auch beides, den ordner und die wahnsinnswut. weil ich irgendwie ja klar kommen muss, aber weil eben manche probleme einfach weiter bestehen wenn ich die therapie verlasse – reicht das einfach nicht aus.

    ich halte wut auch nicht für destruktiv. wut ist etwas, was frauen* lernen zu unterdrücken. frauen* werden schon als aggressiv bezeichnet, wenn sie nur mal laut werden. wut ist sehr wichtig, um zu lernen, dass eine nicht selbst verantwortlich ist. wut ist der motor für veränderung. feministische kämpfe werden oft aus wut heraus geführt, wut über die zuschreibungen, die (strukturelle) gewalt. die hospitalisierung wird nicht außer kraft gesetzt dadurch, sich einfach nur noch innerhalb der spielregeln zu bewegen. diese regeln sind oft sehr problematisch und gewaltvoll. (siehe aktueller text zu Freundlichsein und Bäume knutschen )
    mir hilft die wut sehr, sehr mich selbst nicht ständig zu verletzen in dem ich meine gefühle übergehe, mit hilft sie, weil sie mir kraft gibt für die kämpfe die ich führen muss.

    liebe grüße,
    das steinmädchen

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  7. Tina

    Mir hilft Wut auch sehr, um aus der Hoffnungslosigkeit und dem Sich-Schuldig-Fühlen (oder dem Gedanken, dass ich selbst an meiner Misere schuld bin) herauszukommen. Sie führt von der Depression zur Aggression und ist dadurch ein Mittel zur Abgrenzung. Sie drückt aus, dass ein bestimmtes Verhalten, eine bestimmte Situation oder eben bestimmte Strukturen nicht in Ordnung sind, dass ich die damit verbundenen Schmerzen nicht einfach erdulden muss, sondern mich davon distanzieren will.

    Ob das dann klappt, ist eine andere Frage. Am Schlimmsten finde ich das Nicht-Ernst-Nehmen, das kichernde “hihi, was regt sie sich bloßauf , ist doch alles in Ordnung” oder auch das Zurückwerfen auch mich selbst, “ja, wenn du das oder das machst/nicht machst brauchst du dich auch nicht zu wundern, dass dir das passiert” (schönes _Passiv_), da finde ich gewalttätige Reaktionen noch besser, da wird wenigstens klar, dass verstanden wurde, dass hier ein Problem besteht.

    Theoretisch finde ich gewaltfreie Aktionen auch besser, aber ich habe den Eindruck, dass viele erst dann kapieren, dass es ein Problem gibt, wenn mensch sehr deutlich wird. Und das bekomme ich ohne Wut nicht hin.

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  8. Terri

    Dammnit ich versteh dich so gut und danke dir für diesen Text! Bei mir ist es auch so, dass ich seit Jahren damit herumhantieren muss, was in unserer Gesellschaft bitte schön gerade so noch in den Rahmen passt und permanent immanent Gedanken, Emotionen, Reaktionen, Meinungen, Bilder, Schüttelfrost und Bauchweh, Kopfschmerzen und Zähneknirschen in Schach halten muss um eben nichts ver-rücktes zu tun, sagen, denken, fühlen oder sonst irgendwie rauszulassen. Und dann nichtmal darin ernstgenommen werden, sich selbst nicht mehr ernst nehmen können und doch immer nur und immer fester gegen Mauern zu rennen, außen und innen. Aber bitte schön anpassen, sonst gehörst du weggesperrt. Weggesperrt in einer Welt voller Menschen die definieren wieiviel Emotion gesund ist und wo Krankheit aufhört.
    Nach DSM V darf Trauer 2 Wochen akut sein, danach ist’s ‘ne Depression. Und dann darf mensch der/dem Therapeut*in nichtmal in’s Gesicht lachen und sagen “Scheiß drauf, bin seit 10 zehn Jahren bipolar”. Kranke Welt. Und diesmal kein pädagogisch-wertvolles, sondern ernst gemeintes “Damn… ich versteh dich!”

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  9. Regenfrau

    Ohja Wut…ist “eigentlich” auch nur Energie.
    Sehr viel auf sehr kleinem Raum.
    Wer Wut unterdrückt, züchtet sich herrliche Depressionen.
    Ich liebe es, wenn ich mal wütend sein kann (ich durfte es auch nie, weil man doch lieber eine brave Prinz…äh Tochter hat ect.pp), als Kraft für die Abgrenzung gegen etwas was ich nicht mag/mich schädigt ect.

    Kennst Du das Buch: Der Wahnsinn der Realität?
    Da frag ich mich oft: wer ist hier eigentlich krank…ich oder ihr (also die Gesellschaft).

    Verbundene Grüße!

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  10. Pingback: Geschichten anders erzählen | Identitätskritik

  11. Yvonne

    JA! Wo kämen wir jetzt da hin, wenn auch die Frauen wütend werden? Also bitte!
    Immer schön lächeln und buckeln!
    Da Patriarchat baut ja auf der “Ohnmacht” der Frauen, aber zunehmend auch auf der Ohnmacht von männlichen “Untergebenen” auf!
    Wut tut gut, aber vernebelt leider den Geist und trägt somit leider ebenfalls zur Ohnmacht bei. Vor wütenden Frauen brauchen Männer keine Angst zu haben. Wütende Frauen internalisieren und schädigen sich so selbst.
    Siehe alle “psychiatrischen Etiketten” für wütende Frauen.
    Besser ist es, die männlichen Fürze und ihre Begehrlichkeiten zu ignorieren und glücklich zu sein. Überlegen, was man wirklich will; und es sich einfach holen.
    ….. oder sich Zusammentun; und zurückschlagen! (Wie jetzt in Indien)
    Alles in Allem die gezielte Strategie der Männer einfach unterlaufen! Da kommt Freude auf.

    Vor wütenden Frauen haben Männer keine Angst, im Gegenteil! Das wollen sie ja. Da bleibt man “anOrt” und handlungsunfähig! Und wenn man dann endlich “ausrastet”, sagen sie: Sehr her, die Frauen sind auch nicht besser!

    Beste Strategie: Ignorieren und ins Leere laufen lassen. (Gilt auch für alle andern psychologischen Etiquettenkleber und Schwaflis!) Auslachen und machen was man will. Dann hat ihre Strategie endlich einmal versagt.

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