Schlagwort-Archiv: Heten

gewisse feministische strömung ftw!

ich hatte heute einen gar nicht so easy-tag und zeit und überhaupt, aber dann hat mich eine debatte erheitert. das ist jetzt hier keine ausführliche recherchesammlung sondern subjektive highlights. ein kurzer einblick für menschen ohne twitteraccount. (aber nein, es ist nicht immer so spaßig. nur heute. 🙂 ) weil mir da immer das herz aufgeht ob dieser vielen feministin_nen mit den wunderschönen kurzkommentaren, die teil einer gewissen theoretischen strömung sind. aber lest selbst.
ach ja, um diesen artikel ging es. müsst ihr aber nicht lesen. lohnt nicht.

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Hetenperformance

Edit 17.12.12: Dies ist kein ausdifferenzierter Beitrag über Heterosexualität oder gar eine Anleitung dazu, wie heterosexuelle Menschen ihre Beziehungen moralisch korrekt leben sollen. Es geht weder um Moral noch um Anweisungen, sondern darum eine ständige Überrepräsentanz von heterosexueller paarnormativen Bezeihungsform in der Öffentlichkeit zu thematisieren. Einfach ein paar unsortierte Rage-Gedanken zu bestimmten Inszenierungen, die durch die eigene Vormachtsstellung andere Formen von zwischenmenschlichen Beziehungen und Liebe unsichtbar machen. Ich kann euch nicht sagen wie ihr eure intimen Kontakte gestalten sollt, ich kann nur sagen, was mich in den letzten Tagen und Wochen aufregte, weil es ganz viel klein macht, was mir wichtig ist – gepaart mit „aggressiver“ Rumspekuliererei. Wenn euch das nicht passt, lest besser ab jetzt nicht weiter.

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gegen die Natur – und dann auch noch aggressiv

Das was jetzt kommt ist nicht neu, nicht kreativ, nicht besonders verarbeitet, es ist einfach nur wieder mal beschissener Alltag. Auch in den Seifenblasen.
In einem Raum wo ich mich austauschen will, wo ich über Verletzungen reden möchte, Support suche – da trifft es mich jedesmal wieder wie ein harter Schlag vor die Brust und alles zieht sich zusammen wenn Personen so krassen homofeindlichen Scheiß von sich geben. Natürlich sind sie ach so tolerant.
Aber es lässt sich ja auch gerne nochmal und nochmal darauf hinweisen, dass EIGENTLICH ja nur Mann und Frau zusammengehören. Von der Natur so gewollt. Selbstverständlich würde das nicht heißen, dass man das nicht akzeptiert. Aber es ist eben widernatürlich. Und deswegen sollten sich die Homos nicht so laut verhalten und ihre Lebenseinstellung so weit verbreiten…
Ich brauch eigentlich nicht zitieren. Und auch keinen Blogtext drüber schreiben. Alles schon so oft gesagt, so oft zitiert, so oft analysiert und auseinandergenommen.
Gerade werde ich müde davon. Ich will das nicht.
Und vor allem will ich das nicht in Räumen, die für mich einen sicheren Ort da stellen sollen, ob nun online oder in physischen Räumen. Wenn ich über Seelenwunden reden möchte, dann suche ich mir einen Ort dafür, wo andere vielleicht ähnliche Narben haben. Damit ich mir nicht so vereinzelt vorkomme. Weniger ohnmächtig.
Wenn ich das tue und dann stehe ich plötzlich vor einer Wand von Gewalt und kriege den Eindruck vermittelt, die hysterische Irre zu sein, die nicht friedliche Diskussionen führen kann, zu empfindsam ist, zu aggressiv. Dann weiß ich einfach nicht wohin und nicht wie reagieren wenn die andere Person so viel Macht und Ansehen hat und ich die kranke, widernatürliche Verrückte bin.
Das macht mich wieder ohnmächtig. Und ich wollte doch nicht mehr ohnmächtig sein.
Ein Blogtext über alltäglichen Hass. Wie gesagt. Schon hundertmal gehört. Und trotzdem tut jeder einzelner Schlag wieder weh. Und einen Umgang hab ich immer noch nicht. Kackscheiße die Tausendste.
Ich hab so kein Bock mehr.