Schlagwort-Archiv: hoffnungslos

Für mehr Politisierung von (psychischen) Krisen. (Repro-)Selbstfürsorge ist leider nicht emanzipatorisch.

Heute ein wenig Kritik beim Steinmädchen: Feminismus aus Notwendigkeit, der Backlashblues der Mädchenmannschaft, Reproselbstfürsorge- und Burnoutskritik – und zum Schluss ein wenig Flussmetaphorik. Ich experimentiere wie immer mit Gedanken rum. Auf grobe und auch feine Denkfehler gerne aufmerksam machen. 😉

Feministin aus Notwendigkeit

Ich bin nicht Feministin, weil ich keine anderen Hobbies habe. Ich bin nicht Feministin, weil ich da gesellschaftlich sonderlich viel Ansehen habe. Auch nicht, weil mir keine anderen politischen Betätigungsfelder einfallen. Ich bin Feministin aus Notwendigkeit. Oft würde ich auch gerne was anderes machen. Das Leben leichter nehmen. Nicht überall Sexismus sehen. Weiterlesen

verloren

da war ein kleiner Funken Hoffnung
ein kleines Licht mit hellem Schein
eine Kerze in der dunklen Nacht

doch alles hoffen ist vergebens
das labyrinth bleibt finster

und verschlossen ist der Ausgang.

Achterbahn

rauf runter immer schneller und schneller
im kreis, ganz tief und dann wieder ganz oben
lachen freuen toben
weinen verzweifeln schreien
ein Leben wie eine Achterbahn
nur eine Achterbahnfahrt ist irgendwann zu Ende
und der Wagen löst sich nicht
das Leben geht immer weiter und weiter
aber wer würde nicht gerne aussteigen aus diesem
hoch und runter
immer schneller und schneller
ohne Ausweg in Sicht…