Vom Versuch, nicht zu existieren.

Heute hatte ich wieder sowas gemacht. So etwas gemacht, was ich nicht mehr machen will. Ich habe versucht, nicht zu existieren. Ich habe versucht so wenig Umstände zu machen, als würde es mich nicht geben. Ich will keine Umstände machen. Ein Satz, den ich zumindest häufig sage. Keine Umstände machen wollen, niemanden beanspruchen, keiner_m zur Last fallen, unkompliziert sein, eine Bereicherung, keine Anstrengung sein wollen. Die Angst davor, Raum einzunehmen. Bis hin zum Versuch, zu verschwinden, unsichtbar zu sein, nein noch besser: Nicht zu existieren.

Vor einiger Zeit war ich spät dran, sah einen Aufzug, drängte mich schnell noch mit hinein. Es war voll. Und es waren viele Stockwerke gedrückt. Weil ich alle aufgehalten habe damit, dass ich mich noch reinquetschen musste, hatte ich ein schlechtes Gewissen und traute mich nicht, mein Stockwerk zu drücken. Ich wollte keine Umstände machen. Übersetzt: Ich hatte nicht das Gefühl, das Recht zu haben, dort zu sein. Ich hatte nicht das Gefühl, existieren zu dürfen.

Während ich kein Problem damit habe, auf Bühnen zu stehen, Reden zu schwingen, sexistische Typen zu konfrontieren, breitbeinig zu stehen – habe ich im Alltag manchmal so Anwandlungen, wo ich mich zurücknehmen will. Und das einfach, weil ich existiere, weil ich bin. Während ich also in einigen Bereichen fordernd bin, bewusst Raum einnehme, bin ich in anderen Bereichen weibliche Sozialisation hoch zehntausend.

Und, die meisten von euch kennen mich ja nicht persönlich, es ist wirklich schwer, mich unsichtbar vorzustellen. Ich bin laut, ich bin tollpatschig, ich bin dick und ich quassel super viel, besonders wenn ich unsicher bin, aber auch sonst. Nichts, was den Versuch, nicht zu existieren leichter macht. Es ist auch ein sehr passives Ding, es hat nichts damit zu tun, sterben zu wollen oder etwas derartiges. Nein, nur unsichtbar sein, nicht existieren.

Was soll das also, diese partielle Umsetzung der weiblichen Sozialisation, obwohl ich doch schon früh diesem Ding, was Frau ™ sein soll, nicht entsprochen habe, nichts damit anfangen konnte, immer zu viel Raum eingenommen habe, statt auf Prinzen zu warten unbedingt selbst das Schwert haben wollte (ich habe übrigens inzwischen eins, ha!). Ich fürchte, das ist auch der Punkt. Als Mädchen sich nicht anzupassen (zu können), bedeutet, permanent Sanktionen erfahren. Die Situation ist auch nicht vorgesehen, das Verhalten, das Sein ist nicht vorgesehen, es ist eine Nicht-Existenz dessen, was angelegt ist, gefordert wird.

Der andere Punkt ist, dass es bei Verhalten, Sein, dass die Frauennorm erfüllt, auch nicht vorgesehen ist, Raum einzunehmen. Die Arme innen, die Beine zusammen. Das Gegenteil von Breitmachmackern. Keinen Platz in der Öffentlichkeit einnehmen. Nicht brillieren, nicht in irgendetwas zu gut sein, all das, was Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit, gar eine Machtposition bedeuten würde, ist nicht gestattet. Die patriarchalen Verhältnisse sind zäh.

Wie viel von diesen kleinen Ich-will-keine-Umstände-machen Dynamiken eigentlich mit dem Versuch, nicht existent zu sein zu tun haben, ist mir erst vor kurzem nochmal in aller Deutlichkeit bewusst geworden. Ich las einen Artikel: „Women: Stop Apologizing For Existing“ , in dem die Dynamik der permanten Entschuldigung aufgegriffen wird. Auch das kann ich sehr gut. Der wichtigste Satz im ganzen Text war für mich: “Do not ever apologize for your right to exist in a community space.” Nicht für die Existenz entschuldigen. Ich fühle mich schuldig, wenn ich einen Aufzug benutze um ein Institut zu erreichen, zu dem ich muss. Dafür dass ich in der Universität bin? Dass ich dick bin, und nun alle denken, warum nehme ich den Aufzug, wenn ich doch nur in den dritten Stock müsste, die Dicke sollte doch mal mehr laufen? Dafür, dass ich atme vielleicht?

Es macht mich wütend, es macht mich immer wieder wütend, wenn ich mich in diesen Momenten erwische, erwische, wenn all das Reden schwingen, Räume erkämpfen, Öffentlichkeit einfordern, wenn all das nicht reicht und ich wieder da stehe und versuche, nicht zu existieren.

Es gibt mich. Das hat nicht immer allen gepasst, das wird auch weiter nicht allen passen, und das ist auch nicht wichtig, ich bin Feministin, ich ziehe nicht aus, damit ich gemocht werde. Das sage ich mir immer wieder. Und frage mich, ob es stimmt. Ich wünschte, ich könnte die Erlaubnis, wirklich sein zu dürfen, genauso verinnerlichen wie die verdammten sexistischen Strukturen, die sich so fleißig in mir reproduzieren.

Dies ist eine Bestandsaufnahme, eine Analyse. Ein Anfang. Noch habe ich keine Antwort auf die Frage, wie da raus kommen. Ich bin mir sicher, dass es Antworten gibt, vielleicht brauchen wir uns aber gegenseitig, um sie zu finden. Daher die herzliche Einladung: Kommentiert, denkt mit, den Status quo müssen wir nicht akzeptieren.

16 Gedanken zu „Vom Versuch, nicht zu existieren.

  1. Nina

    Seit zwanzig Minuten liege ich in der Wanne. Ich tue das, weil ich hoffe, dass ich dadurch die Depression, die Sport bei mir auslöst, eindämmen kann. Von wegen Endorphine.

    Aber dann merke ich beim stöbern durch Twitter, da ist ei Text, der mich bewegt. Dein Text. Dein Standpunkt ist für mich sehr klar und nachvollziehbar.

    Anders als du hatte ich Schwierigkeiten meine Fraulichkeit zu finden. Ja, ich wurde als Mann geboren, zumindest körperlich.

    Für mich ist es sehr oft schwer, meinen Platz zu behaupten. Nicht auf der Bühne oder der Öffentlichkeit… Im Alltag, an der Kasse. Ich kaufe Makeup nur, wenn ich niemanden am Regal stören könnte…. Ich steige als letzte in dem Zug oder Bus.

    Ich bin wertvoll, aber ich habe Schwierigkeiten, in der Gesellschaft Fuß zu fassen… Ich bin selbstbewusst und schwach… Entsprechend immer wieder zu leicht Opfer und ich weiß es.

    Dein Text, deine Existenz, die Spur deiner Seele tat mir gerade sehr, sehr gut.

    Nina M.

    Antworten
    1. Steinmädchen Artikelautorin

      dieses wertvoll ist manchmal schwer zu greifen.
      Ich denke seit Tagen drüber nach, über diesen letzten Satz, die Spur meiner Seele.
      Vielleicht ist das ein Grund warum ich blogge.
      Es ist wohl noch ein weiter weg die Gesellschaft so zu verändern, dass dieses sich selbst zurücknehmen, ja, warum eigentlich, dass das weniger wird.

      Antworten
  2. spunk

    danke für den text, ich finde ihn supergut und superwichtig. leider finde ich mich auch ziemlich daran wieder.

    ich finde es echt schwer zu formulieren was wir tun können um es anders zu machen, vielleicht habe ich angst vor ungeduld gegenüber mir selbst, weil es oft momente sind in denen es mir nicht besonders gute geht in denen es mir schwer fällt raum einzunehmen. in denen ich innen- oder außenschmerzen habe, in denen ich unsicher und ungeübt bin. und in denen ich denke dass es gut ist wenn ich geduld mit mir habe und mir nicht allzu lauf vorhalte, nicht tough oder feministisch genug zu sein.
    vielleicht ist es gut sich gegenseitig zu spielgeln dass es unnötig ist sich zu entschuldigen, dass es gut ist da zu sein. auch wenn bedürfnisse sich widersprechen, und auch wenn 1 mal genervt/ungeschickt/trödelig… ist. taber dann müssen wir vielleicht aufpassen, dass es nicht in gegenseitige überfürsorglichkeit kippt, in der jede die jeweils anderen bestätigt und sich an der eigenen unsicherheit aber im prinzip nichts ändert. in der das gegenseitige wohlfühlraummachen wieder verhindert dass jede+ wirklich an ihrem+ platz ist.
    vielleicht ist es auch gut einfach raum zu haben in dem soche situationen wie du sie hier beschreibst thematisiert werden können.
    ich merke auch dass es mir hilft mit anderen unterwegs zu sein und thematisieren zu können, wenn mir was nicht passt. daraus können dann eventuell kleine ad-hoc-aktionen werden. im alltag habe ich oft situationen in denen ich mich outen muss um zuschreibungen zurecht zu rücken die mir entgegen getragen werden, und einzeln betrachtet scheinen sie mir nicht der rede wert. ich will keinen aufstand machen wenn mich jemand als frau anspricht, woher soll die person es auch besser wissen. und trotzdem addieren sich alle diese situationen zu einer glasscheibe zwischen mir und der welt, die mich daran hindert da zu sein. in letzter zeit passiert es häufiger dass andere dabei sind die wissen dass ich das nervig finde und die blicke tauschen oder auch mit mir laut werden. vielleicht hilft auch so etwas, um abstand von diskriminierenden gedanken zu finden wie du sie in der aufzugsituation beschreibst: die erfahrung im zweifel nicht allein zu sein, wenn jemand tatsächlich so etwas sagen würde und es wären andere menschen noch dabei. es kann nicht immer jemand da sein, aber vielleicht helfen viele situationen in denen jemand da war zu erinnern, dass es okay ist was zu sagen. leute die man evtl auch anrufen kann und erzählen dass 1 da grade diesen echt mega unmöglichen typ im aufzug getroffen hat.
    (oh je und das jetzt ausgerechnet von mir, ich finde es echt heikel das zu schreiben, aber es hilft mir tatsächlich grade viel mit menschen da zu sein und mit menschen reden zu können. wahrscheinlich ist das jetzt alles gar nichts neues für dich. 🙂 )
    ich weiß nicht wie hilfreich mein kommentar jetzt tatsächlich ist, er ist auch etwas länglich geworden und mir liegen vielfältige entschuldigungen und einschränkungen auf den fingerspitzen. die verkneife ich mir mal und überlasse es anderen zu kommentieren, was eventuell nicht passt/kritikwürdig ist.
    einen lieben gruß
    ps: kann sein dass es jetzt zwei kommentare von mir sind, angeblich ist beim versenden der ersten version ein fehler passiert und deswegen habe ich versucht ihn nochmal neu zu schreiben, dann behalte einfach den der dir besser gefällt.

    Antworten
    1. Steinmädchen Artikelautorin

      liebe_r spunk, danke für deinen kommentar (kam nur einer an 😉 ) es ist schön, dass du einen geschrieben hast, ohne entschuldigungen! 🙂
      es ist nicht leicht, nein. und es ist schwierig, weil es ja so tief ins selbst rein reicht. zusammenschließen ist glaube ich immer gut, mit menschen die ähnliche erfahrungen machen, mit frauentrans, drüber sprechen austauschen. aber manchmal bleibt es dann bei diesem austausch stehen, bei einer unpolitischen selbsthilfegruppe, wo alle einmal sagen, was ihnen weh tut und keine handlungsoptionen entstehen.
      ja zuhören und bestärken, erinnern. irgendwie fühlt sich das noch so… unbefriedigend an. aber wenn ich ein problem entdecke, dann will ich auch immer gerne mit vollpower sofort einen ausweg.^^
      grrrmml.

      Antworten
  3. Pingback: Die Sache mit dem (nicht) existieren | wenndudenkstdassdudenkst

  4. Pingback: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Die Blogschau – Mythos “Wir sind alle gleich”

  5. Chaoskatze

    Genau genau genau. Genau – oder zumindest zu einem sehr sehr großen Anteil – das, was ich täglich in der Birne haben. Ich _muss_ „Platz einnehmen“, denn ich habe Metall um mich rum, das mich begrenzt und den benötigten Platz definiert. Ich fahre Rollstuhl.

    Und ich hasse es. Nicht, weil Rollstuhl fahren an sich scheiße wäre. Das ist ok (abgesehen von Treppen. Abgesehen vom Pannwitz-Blick.). Aber: dieses Raumeinnehmen_müssen_ kotzt mich manchmal an. Lieber wäre ich das, was von Frauen (TM) gefordert wird: leicht, dünn, unsichtbar. Nichtfordernd. Nichtbehelligend. Nicht ständig dem Kümmerblick ausgesetzt.

    Manchmal wäre ich gerne nicht da. Nicht to, aber eben: nicht da.

    Antworten
  6. Gabi

    Liebe Autorin des Artikels, du b i s t eine Bereicherung.
    Sowohl Frauen als auch Männer sind Opfer dieser sexualisierten Gesellschaft. Durch ihre Verblendung erleben die meisten Menschen nie Freundschaften und Ehen, die auf innerer Übereinstimmung basieren, wo man gemeinsam seelische Wunden heilt und wächst. Sie suchen weiter nach den falschen Befriedigungen. Es ist eine Spirale.
    Zum Problem mit der Existenz.
    Beim Reden und Lesen erfahren die Menschen dein Bewusstsein.
    Aber wie kannst du es nur durch seinen Körper darstellen? Dies ist eine bedeutende philosophische Frage und sie ist ungeklärt!!

    LG Gabi

    Antworten
  7. lotta.krachmach.krawuttke

    „alle Veränderungen, selbst die ersehntesten haben ihre Melancholie, denn was wir zurücklassen ist ein Teil unserer Selbst. Wir müssen erst mit einem Leben abschliessen, bewor wir mit einem neuen beginnen.“ (Anatole France). Dieses Zitat hat mich sehr berührt und mir vor Augen geführt, wie unmöglich Veränderungen sind… wie traumähnlich und irrealisierbar… Auch der Wunsch eine menschenfreundlichere Gesellschaft zu konstitutieren bleibt unmöglich, weil zum einen wir selbst ( ich selbst wen das wir stört) mich komplett verändern müsste und zum anderen nur jede Menge Akzeptanz und Liebe, selbst die Offenheit einer kranken Gesellschaft gegenüber selbige verändern könnte.. es ist wie das betreten einer neuen ebene, nachdem man sich komplett verändert hat… aber kampf führt hier nicht weit…. ein bekannter traf es heute auf den punkt. Die feministische butlersche Theorie wiederholt die geschlechtlichen Einschreibungen immer wieder aufs neue, und mit jedem Versuch sie zu bekämpfen, werden sie bloß erneut eingeschrieben werden. Da fehlt die subjektive Hingabe.. Verzeiht meine kryptischen Worte, aber für die bin ich bekannt!

    Antworten
  8. frida

    nicht zu laut sein, nicht zu oft was sagen, nicht zu laut reden, nicht immer eine Meinung zu allem haben. das habe ich mir jetzt Jahrelang vorgenommen. Und aus gutem Grund: ich wollte, dass neben mir auch noch andere Menschen Platz haben, auch andere Menschen zu Wort kommen. Das will ich immernoch. Aber ich nehme mich permanent zurück. Ich rede mittlerweile so leise, dass ich oft nicht verstanden werde ;P, ich schreibe meinen Namen immer in Kleinbuchstaben, ich schäme mich vor meinen Nachbarn, dass sie mich beim Sex, beim Streiten, beim schlecht Flötespielen, beim Leben, ständig hören können. Ich kann mein „wildes Wesen“ nicht wirklich leben. Ich wünsche mir, alle wären wilder und lauter, da fühlte ich mich wohler. Soll ich mich weiterhin zurücknehmen damit die anderen auch zu Wort kommen oder darauf hoffen, dass sie schon für sich selbst sorgen können und wenn sie was zu sagen haben das ja auch könnten? Oder können sie durch meine Wildheit angeregt werden ihre eigene zu zeigen? Oder überfahre ich die Stilleren, die Ruhigeren, die, die einfach ein bisschen länger brauchen bis sie etwas sagen? Ich freue mich über Kommentare und Antworten!

    Antworten
    1. Steinmädchen Artikelautorin

      ich finde nicht, dass es eine lösung sein kann, immer für alle anderen vorauszudenken, vorauszuahnen, was sie brauchen. mich soweit zurücknehmen, dass ich nicht mehr bin im raum, das ist nicht gut. und wenn ich mich nicht bewege, wie kann ich dann eine inspiration sein, wie will ich dann andere bewegen, berühren können?

      Antworten
  9. prinzessin_paprika

    Nachdenklich.
    Was spricht dagegen, manchmal keinen Raum einnehmen zu wollen?
    Sich nicht den Raum nehmen, sich nicht präsent zu zeigen?
    Sich einzuschränken ohne das Selbstbild in Frage zu stellen?
    Und dabei Weggehen vom um sich.selbst.zentrieren?

    Statt „ich bin laut“ ein „ich kann laut sein“.
    Statt „ich bin Raum einnehmend“ ein „ich kann mir Raum nehmen, wenn ich ihn brauche/ möchte“.
    Statt ein „der/die denkt bestimmt, dass…“ ein „der/die könnte denken, dass… aber es ist für mich nicht von Relevanz“.

    Hm, ich denke noch darüber nach,
    ein wertvoller Beitrag – DANKE
    prinzessin_paprika

    Antworten
    1. Steinmädchen Artikelautorin

      sicherlich ist es gut, selbst darüber entscheiden zu können ob/wie ich raum einnehmen möchte. doch patriarchale sozialisation macht, dass gerade frauen eben bei jeder kleinsten raumeinnahme denken, sie würden egozentrisch sein. die anforderung lautet altruistisch zu sein, immer erst die anderen in den mittelpunkt zu setzen.
      daher finde ich aus feministischer perspektive unabdingbar, raum einzufordern und zu verstehen, was ein bedürfnis nach unsichtbarkeit eigentlich mit patriarchaler logik zu tun hat.

      Antworten
  10. anna

    vielen Dank für deine sensible Wahrnehmung. Ich kämpfe auch mit diesen tief verankerten Sozialisationshürden. Am Ende komme ich häufig bei einem schlechteren Selbstwert heraus. Trotz jahrelanger Therapie ist der Prozess schleppend. Meine „innere Femininistin“ hat auch sehr hohe Ansprüche, denen ich nicht so oft genüge wie ich es gern hätte. Ich mag nicht nur stark sein, ich mag auch weich sein. Ich wähle mittlerweile gut aus und entscheide, was ich gerade brauche. Ich werde besser darin kontraproduktive Gedanken zu entlarven. Und ja ihc ärgere mich auch darüber, wenn ich alte Muster robotermäßig bediene und sie nicht entlarven kann.
    Mir hilft aktuell das Achtseimkeitstraining um bei mir zu bleiben. Ich zu bleiben, ICH zu werden.
    Mir bereitet es Schwierigkeiten FreundInnen zu finden, die ähnlich reflektiert sind. Das macht sehr einsam – „normale“ Menschen mit begrenzten Weltbildern sind schnell überfordert von so viel meines ICHs.

    Wie geht es Dir mit Freundschaften? Wo findest du sie?

    Vielen Dank fürs Zulesen
    Anna

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.